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KOPERNIKUSSCHULE   Lippstadt

erweiterte Ganztagshauptschule

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Schulsozialarbeit - Leben und Lernern im Sozialraum...

Schulsozialarbeit wird in den Sozialwissenschaften u.a. definiert als Gesamtheit aller Arbeitsansätze, Tätigkeiten und Zusammenhänge, die auf einer professionellen Basis in oder im Umfeld der Schule zur lebensweltnahen Unterstützung in Notlagen und zur generellen Förderung des sozialen Zusammenlebens realisiert werden. 1) Kinder und Jugendliche tragen zunehmend ihre sozialen Bedürfnisse in die Schule. Sie ist somit nicht nur Lern-, sondern auch Lebensort und gerät unter wachsenden Druck, diese gesellschaftlichen Veränderungen aufzunehmen.

Vertrauen als Basis individueller Interventionsmaßnahmen

Die Schulsozialarbeit mit Schülern, Schülergruppen, Eltern und Lehrer stützt sich auf die Grundsätze eines integrierten sozialpädagogischen Ansatzes. Dieser Ansatz bezieht sich auf Angebote des § 13 KJHG (Jugendarbeit) und des §11 KJHG (Jugendsozialarbeit) mit dem beabsichtigten Ziel in niederschwelliger und präventiver Ausrichtung zwischen Schülern und der Schulsozialarbeit ein Vertrauensverhältnis als Basis für individuelle Interventionsmaßnahmen in Problem- und Konfliktlagen zu schaffen. In der Schulsozialarbeit an der Kopernikusschule ist dieser Aspekt eine der Leitlinien und fest im Konzept verankert.

Schulsozialarbeit macht Beratungsangebote

"Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann." (Francis Picabia)

Unser Schulsozialarbeiter berät Schülerinnen und Schüler, ihre Eltern, Lösungswege und Strategien in Konfliktlagen zu finden, wen dadurch das Lernen behindert wird. Oft übernimmt er die Rolle eines Coach der dabei hilft, die eigene Situation mit Abstand und aus einem andern Blickwinkel zu betrachten und andere Verhaltensmuster zu probieren.

 

Schulsozialarbeit bietet dazu eine Reihe von integrativen Maßnahmen an:

- Einzel- und Gruppenberatung

- AG´s im Rahmen des erweiterten Ganztags

- Bewegungsangebote in der Mittagspause 

- Programm "Schüler helfen Schüler"

- Einzelaktionen und Events mit Partnern (Amt f. Jugend u. Soziales, Lippstadt) z.B.:

  • Erlebnispädagogische Aktionen und Projekte

  • Reitprojekt; Höhlentour; Exkursion Wald (Kooperation mit INI - Jugendhilfe)

Organisation:

r die SchülerInnen, die noch nicht im Ganztagsbetrieb mitmachen, werden die Maßnahmen aus dem Programm "Geld oder Stelle" (Land NRW) mit dem Förderverein der Schule als Träger finanziert.

 

 

 

[1] . aus „Sozial Aktuell“, Rundbrief des DBSH,  Juni 2003