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Lippstädter
Netzwerk für Ausbildung
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Der Arbeitskreis ist eine Initiative der Stadt Lippstadt. Das lokale Netzwerk
hat sich zum Ziel gesetzt, die Ausbildungsplatz-Situation in der Stadt zu
beraten und durch Transparenz und Informationsaustausch zwischen den Partnern zu verbessern.
Dazu werden die Interessen, Fragen und Probleme aller beteiligten Gruppen offen
diskutiert und ausgetauscht. Für die Kopernikusschule ist dies der direkte
Kontakt zu örtlichen Betrieben und Einrichtungen, die unsere Schülerinnen und
Schüler nach dem Verlassen der Schule weiter begleiten und betreuen, auch dann,
wenn ein Ausbildungsverhältnis nicht sofort zustande kommt.
10. Treffen der Netzwerkteilnehmer in der Kopernikusschule im Nov. 2010 |
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Diskutierten im Rahmen des Lippstädter Netzwerks für Ausbildung über aktuelle
Probleme auf dem Ausbildungsmarkt (von links): Ulrich Coppius (IHK), Manfred
Strieth (Stadt Lippstadt), Andreas Weber (Kreishandwerkerschaft Hellweg-Lippe),
Andreas Krotki (avitea), Sonja Nasner (AHA), Bürgermeister Christof Sommer,
Manfred Schnieders (Agentur für Arbeit), Anne Otte (INI), Frank Wolter (Lippe
Berufskolleg), Peter Hoffmann (Kopernikusschule), Wilhelm Coprian
(Wirtschaftsförderung Lippstadt).
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Pressemitteilung von Freitag, 26. November 2010 Stadt
Lippstadt
Lippstädter Netzwerk für Ausbildung in der Kopernikusschule
Zum zehnten Mal traf sich das Lippstädter Netzwerk für Ausbildung, gegründet
2003 durch die Wirtschaftsförderung und durch die Stadt Lippstadt, um aktuelle
Probleme auf dem Ausbildungsmarkt auszutauschen und Aktivitäten zur Verbesserung
der Situation einzuleiten.
Auch in diesem Jahr konnten die Teilnehmer positive Nachrichten von der Agentur
für Arbeit, von der IHK und der Kreishandwerkerschaft Hellweg erfahren. Die
Situation auf dem Ausbildungsmarkt hat sich erheblich verbessert, so hat sich
sowohl das Stellenangebot als auch die Anzahl der neu eingetragenen
Ausbildungsverhältnisse im Vergleich zum Vorjahr deutlich erhöht.
Herr Hoffmann stellte den Teilnehmern die Aktivitäten der Kopernikusschule zur
Berufsvorbereitung vor. Besonders beeindruckend war für die Teilnehmer die
Berufsorientierungsklasse in der Jahrgangsstufe 10, hier müssen sich die Schüler
regelrecht bewerben, um aufgenommen zu werden. Fester Bestandteil ist ein
Praktikum in einem Lippstädter Betrieb. Hierdurch verbessern sich die Chancen
für eine spätere Übernahme in ein reguläres Ausbildungsverhältnis, dies zeigen
auch die bisherigen Erfahrungen. Darüber hinaus bietet die Kopernikusschule ein
Berufsorientierungsbüro mit vier PC-Plätzen zur Recherche von offenen Stellen
und zur Erarbeitung von individuellen Bewerbungsunterlagen an.
Zusammen mit der INI wird seit ca. einem Jahr eine
Berufseinstiegsbegleitung zur Unterstützung im ersten Jahr nach dem
Schulabschluss geleistet. Hier werden insbesondere Schüler mit sozialen
Problemen unterstützt, damit der Einstieg in die Ausbildung gelingt. Nach
Aussage von Herrn Coprian wird sich die Situation auf dem
Ausbildungsstellenmarkt weiter zugunsten der Bewerber verändern. Die
demographische Entwicklung führt immer deutlicher zu einem Mangel an Fachkräften
in allen Bereichen. Deshalb appelliert das Netzwerk für Ausbildung an alle
einschlägigen Betriebe, sich auf diese Entwicklung frühzeitig und entschlossen
einzustellen. Die Ausbildungsleistung der Betriebe wird dabei immer stärker auf
dem Prüfstand stehen, sodass sich für die besonders engagierten Betriebe
erhebliche Vorteile bei der Personalgewinnung ergeben werden. Herr Hoffmann
möchte in diesem Zusammenhang die Kooperation der Kopernikusschule mit der
örtlichen Wirtschaft weiter ausbauen und wird dazu die Ausbildungsbetriebe zur
Präsentation in die Schule einladen.
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